Bittere Niederlage für VfB I

October 11, 2015

Mit einer bitteren 2:1-Niederlage und null Punkten im Gepäck verabschiedete sich der VfB Obertürkheim vom Verbandsliga-Aufsteiger SV Alberweiler.

Wie schon am vergangenen Spieltag gegen den TSV Neckarau starteten die VfB-Frauen vielversprechend in die Partie. Bis auf das Endergebnis war der Spielverlauf sogar beinahe identisch. Wieder gingen die VfB-Frauen durch einen Elfmeter, den Amelie Fischer zum 1:0 verwandelte, in Führung (5.). Zuvor war Daniela Klenk im Strafraum zu Fall gebracht worden. Und wieder schalteten die Obertürkheimerinnen in der zweiten Halbzeit ungewollt einen Gang zurück und kassierten innerhalb weniger Minuten zwei vermeidbare Gegentore. Über weite Strecken gestaltete sich die Partie sehr offen. Sowohl  die Gastgeberinnen als auch die VfB-Frauen agierten größtenteils mit langen Bällen, die das Mittelfeld überbrückten. Doch auf beiden Seiten waren diese Bälle unpräzise und kaum zu verarbeiten, sodass es zu keinen nennenswerten Torraumszenen kam. In der Defensive standen die VfB-Frauen sehr sicher, doch das Offensivspiel war kaum vorhanden. Nach dem Seitenwechsel verlor das Spiel der Gäste dann zunehmend an Struktur. Auch die SV-Frauen brachten nicht viel zustande, waren aber zumindest kämpferisch überlegen und versuchten es oft über die Außenbahn. Der Ausgleichstreffer fiel schließlich nach einem Freistoß. Der Ball prallte von der Latte zurück ins Spiel und Svenja Herle kam unbedrängt zum Abschluss, weil die gesamte VfB-Defensive zu spät reagierte (65.). Der Führungstreffer ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum, in der die VfB-Hinterleute den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus brachten, nutzte Larissa Mohr die Gelegenheit und traf aus kurzer Distanz (77.). Die Gäste erhöhten in der Schlussviertelstunde zwar noch einmal den Druck, doch das Angriffsspiel war insgesamt zu harmlos, es fehlte an Durchschlagskraft und bei einigen Spielerinnen auch an entsprechender Körpersprache. Nun stehen die VfB-Frauen im kommenden Heimspiel gegen das ebenfalls holprig in die Saison gestartete Team aus Tettnang unter Zugzwang.

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