FV 09 Niefern - VfB I 3:0


Siegesserie des VfB I gerissen

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge unterlagen die Frauen des VfB Obertürkheim beim Liganachbarn FV 09 Niefern und mussten damit die zweite Niederlage der Rückrunde hinnehmen.

Die schlechte Nachricht: die kleine Siegesserie der VfB-Frauen ist nach einer 3:0-Auswärtsniederlage beendet. Die gute Nachricht: Trotzdem sind die Obertürkheimerinnen nach diesem 19. Spieltag sicher vor dem Abstieg gerettet, denn einige der Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel konnten ebenfalls nicht punkten. So verbleiben noch drei Spieltage in dieser Saison, an deren Ende die Trainer Oliver Kruschke und Uwe Hild ihre Mannschaft gerne dort sehen würden, wo sie sich aktuell befindet: auf dem sechsten Tabellenplatz. Dazu wird allerdings eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein, denn zu Gast beim FV 09 Niefern ließ das Team einiges vermissen, was die letzten Wochen für ordentlich Punkte gesorgt hatte. Bei 25 Grad und Sonnenschein taten sich die VfB-Frauen schwer, obwohl auch die Gastgeberinnen zunächst eher abwartend agierten. Den wohl entscheidenden Bruch im Spiel stellte ein nicht verwandelter Elfmeter der Gäste dar. Amelie Fischer, die in der Hinrunde bereits vier Elfmeter sicher im Tor untergebracht hatte, scheiterte diesmal mit einem unpräzisen Schuss (15.). Während die VfB-Frauen von da an immer mehr in Hektik und Unsicherheit verfielen, waren die Gastgeberinnen plötzlich wach und versuchten immer wieder durch lange Bälle auf die schnellen Außenspieler Offensivakzente zu setzen. Schließlich setzte Alessa Dürr aus dem Halbfeld einen sehenswerten Schuss unhaltbar zum 1:0 ins Toreck (38.).

Die VfB-Frauen gaben sich in der Folge zwar nicht auf und spielten trotz des Rückstandes munter nach vorne, doch es fehlte an der Feinabstimmung im Spielaufbau und in den Angriffsaktionen an Präzision und letzter Konsequenz. Zudem musste die von Kreislaufproblemen geplagte Torfrau Vanessa Diehl in der Halbzeit ausgewechselt werden, sodass die Mittelfeldspielerin Dragana Rabrenovic das VfB-Gehäuse im Rahmen ihrer Möglichkeiten hütete. In der Offensive haperte es an einer effektiven Chancenauswertung. So vergab erst Daniela Klenk per Kopfball eine gute Chance zum Ausgleich und wenig später verfehlte Svenja Merten nach einem Eckball ebenfalls per Kopf das Tor. Dies rächte sich, denn der Treffer fiel kurz darauf auf der anderen Seite, als Stella Müller nach einem abgeprallten Schuss am schnellsten reagierte und auf 2:0 erhöhte (75.). Schließlich erzielte Viola Ochs nach einem Freistoß völlig freistehend den 3:0-Endstand (90.) und besiegelte damit einen verdienten und wichtigen Sieg für ihr Team im Kampf um den Klassenerhalt. Die VfB-Frauen empfangen nach der Pfingstpause den zweitplatzierten Karlsruher SC, der in der laufenden Spielzeit mit nur 10 Gegentoren die bisher wenigsten Treffer der Liga hinnehmen musste.

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