Chance(n) verpasst

November 21, 2018

 

SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht 1:1 VfB Obertürkheim III

 

Nachdem man in Heumaden nicht über ein Unentschieden hinauskam, verpasste der VfB die Chance, sich auf den zweiten Tabellenplatz vorzuarbeiten.
Vor allem in der ersten Halbzeit entwickelte sich eine zerfahrene Partie. Auch weil man in der Defensive permanent mit den langen Bällen auf die schnellen Spitzen beschäftigt war und dementsprechend nur zögerlich nachrückte, konnte kaum Druck auf die tiefstehende Heimmannschaft aufgebaut werden. Das Mittelfeld wurde weitestgehend überspielt und hatte es damit sehr schwer, klare Bälle zu verteilen. Das gesamte Team zeigte sich dafür zweikampfstark und lieferte eine kämpferisch gute Leistung ab. Und konnte sich auch die ein oder andere Chance erspielen: nach mustergültiger Hereingabe von Sabrina Domberg war Moira Peter in der Mitte perfekt mitgelaufen, der Abschluss ging in diesem Fall leider noch über das Tor.
Auf der anderen Seite entwischte eine SGM-Stürmerin der VfB-Abwehr, ihr Schuss ging allerdings auch daneben. Glück für Obertürkheim in dieser Szene.
Kurz vor der Pause landete der Ball über mehrere Stationen und gutes Nachsetzen im Strafraum der Gastgeberinnen, wo Melissa Lewerenz aus spitzem Winkel sehenswert das 1:0 erzielte (43.).

Nach dem Seitenwechsel wollte man schnell nachsetzen, um etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Die VfB-Mädels waren nach Wiederanpfiif allerdings nicht sofort wieder voll da, sodass die Spielgemeinschaft mit der ersten Aktion direkt den Ausgleich erzielte. Sehr ärgerlich, zumal man im weiteren Spielverlauf durch eine geschlossene Mannschaftsleistung keine klaren Tormöglichkeiten mehr zuließ. Der VfB ließ sich zunächst durch das Gegentor nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte den Offensivdruck. Heumaden lauerte auf Konter und konzentrierte sich ansonsten aufs Zerstören vor dem eigenen Sechzehner. Dementsprechend eng waren die Räume für die VfB-Angriffe und mit zunehmender Spielzeit wurde bei den Gästen leider auch der Frust sichtbar. 
Kurz vor dem Ende keimte nochmal kurz Hoffnung auf, als Katrin Wißmann, die mittlerweile von der Innenverteidigerposition in die Sturmspitze gewechselt war, einen hohen Ball mit der Brust mitnahm. Den Abschluss aus der Drehung konnte die starke SGM-Torfrau nur in die Mitte abprallen lassen, wo Patricia Dörner zur Stelle war. Doch wieder kam die Torhüterin mit einer Hand noch an den Ball und konnte auf der Linie klären.

Damit blieb es beim letztlich nicht unverdienten Unentschieden, dass sich für den VfB aber leider doch eher wie eine Niederlage anfühlt.

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